Brennstoffzellen-Heiztechnik

Brennstoffzellen Heiztechnik - Photovoltaik
Der Umwelt zuliebe


Photovoltaik

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Fragen und Antworten zum Thema Photovoltaik

 

  1. Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?
  2. Was ist Photovoltaik?
  3. Warum eine Photovoltaikanlage?
  4. Wie funktioniert ein Modul?
  5. Was ist der Wirkungsgrad?
  6. Wie weit ist die Technik?
  7. Wohin geht die Entwicklung?
  8. Mit welcher Lebensdauer ist zu rechnen?
  9. Soll ich noch abwarten?
  10. Ist mein Dach für Photovoltaik geeignet?
  11. Kann mein Dach undicht werden?
  12. Kann man die Solarstromanlage statt Ziegeln einsetzen?
  13. Wie arbeitet ein Wechselrichter?
  14. Wie wird eine Photovoltaikanlage angeschlossen?
  15. Kann ich mich selbst versorgen, wenn der Strom ausfällt?
  16. Wie viel Energie erzeugt eine Photovoltaikanlage?
  17. Kann ich eine Photovoltaikanlage selbst montieren?
  18. Was kostet eine Photovoltaikanlage und die Montage?
  19. Benötige ich eine Baugenehmigung?
  20. Wie hoch ist der jährliche Gewinn?
  21. Wie hoch sind die jährlichen Kosten?

1. Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage

Die Solarmodule werden zu Strings (Reihenschaltkreise) zusammengeschaltet. Die Module wandeln das Licht in Gleichstrom um, dieser fließt zum Wechselrichter und wird dort in Wechselstrom umgewandelt, dann wird dieser über einen Einspeisezähler nach EEG ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Für jedes so ins Netz eingespeiste kWh gibt es eine Einspeisevergütung. Die PV-Anlage ist vom sonstigen Stromnetz getrennt.

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    2. Was ist Photovoltaik?

    Als Photovoltaik bezeichnet man die Umwandlung von Licht in Strom. Die Photonenenergie der Sonne (Photon, Photonen) erzeugt eine Stromspannung die erzeugt wird (Voltaik).
    Es ist also Spannung (oder auch Leistung) von der Sonne (Photonenenergie)
    Mit anderen Worten ist es also nur Sonnenenergie die in elektrische Spannung umgewandelt wird.
    Silizium ist der Hauptbestandteil einer Solarzelle und wird aus Sand geschmolzen, der unbegrenzt
    verfügbar ist. Es leitet nur bei Energieeinstrahlung. Eine Solarzelle wird an der Oberseite mit Phosphor
    besprüht und an der Unterseite mit Bor. Die Oberseite hat 5 Elektronen und die Unterseite 3 Elektronen.
    Die Elektronen versuchen ein Gleichgewicht zu erzielen (je 4 Elektronen). Da Silizium 4 Elektronen
    hat, dient es quasie nur als Transportmedium.

    Sobald die Solarzelle der Sonne ausgesetzt wird, leitet das Silizium und die unterschiedlichen
    Elektronenladungen können nun fließen. Es entsteht ein Elektronenstrom der in den Wechselrichter
    fließt und in das Stromnetz eingespeist wird. Dieser Vorgang ist dauerhaft, das heißt die Elektronen fließen
    in einem nie endenden Kreislauf. Eine Solarzelle verliert also nicht an Substanz bzw. an Leistung.

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3. Warum eine Photovoltaikanlage?

Photovoltaik ist unumstritten die Technik des  21. Jahrhunderts  zur weltweiten Stromgewinnung. Nur kommt die Technik nicht so richtig in Gang. Ein 100 Watt Photovoltaikmodul kostet heutenoch ca. 200 €. Es könnte heute ebenso 50 € kosten, wenn die Technik weiter vorangeschritten wäre. Der Schmelzprozes für Solarzellen ist sehr aufwendig und es wird immer noch teures Silizium aus der Chip-Produktion verwendet. Aktuell werden unzählige Modulfabriken gebaut, jedoch wird das Solar-Silizium immer noch zu aufwendig und in zu kleinen Mengen produziert. Hier sind große Investitionen notwendig, die von allen Herstellern aufgrund der unklaren langfristigen politischen Marktförderung gescheut werden. Die technischen Voraussetzungen für "billige" Solarmodule sind längst gegeben. Eine Solarzelle kostet heute noch 5 € , kann aber heute schon bei einer Massenfertigung für 0,50 € hergestellt werden.
Photovoltaik muß jetzt schnell marktreif werden, die Technik ist ausgrereift. Der Markt (insbesondere in den Schwellenländern) verlangt nach dezentralen Energieeinheiten. Heute ist immer noch über die Häfte der Weltbevölkerung ohne Stromanschluß. Photovoltaik ist die einzige Lösung für eine "gerechte, umweltfreundliche und friedliche Energiegewinnung".

    4. Wie funktioniert ein Modul?

    In einem Solarmodul werden die Solarzellen (typisch 36 Stk) in Reihe zusammengeschaltet.
    Eine Solarzelle hat eine Spannung von 0,5 Volt und einen Strom von 3-7 Ampere (je nach Größe).
    Schaltet man die Zellen hintereinander, ergibt sich eine Modulspannung von 18 Volt und ein Strom von
    3-7 Ampere.

     

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    5. Was ist der Wirkungsgrad?

    Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der von der Sonne eingestrahlten und der erzeugten Energie
    eines Photovoltaikmoduls. Die Sonne strahlt bei optimalen Verhältnissen: 1000 Watt Strahlungsenergie
    auf einen qm. Ein qm Modulfläche setzt hiervon ca. 135 Watt in elektrische Energie um.
    Über 50% gehen schon durch Reflektion verloren, dazu kommen die Leiterbahnen, die Wärmeverluste usw..

    Berechnung des Wirkungsgrades eines Photovoltaikmoduls:
    Leistung des Solarmoduls pro m² / 1000 Watt Strahlungsenergie der Sonne pro m²
    Beispiel: Fläche KD210GH-2PU (210 Watt) = 1,500 m*0,990 m = 1,485 m²
    Die Leistung des Moduls entspricht pro qm: (210 Watt / 1,485 m²) = 141 Watt
    Geteilt durch 1000 Watt pro m² ist der Wirkungsgrad: 14,1 %

    Bitte beachten Sie: Der Zellenwirkungsgrad ist immer höher als der Modulwirkungsgrad.
    In einem Solarmodul liegen die Zellen auf Abstand , je nach Zellentyp und Abstand
    der Zellen ist der Modulwirkungsgrad unterschiedlich.
    Entscheident ist immer der Modulwirkungsgrad , Sie wollen ja keine Solarzelle kaufen.

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    6. Wie weit ist die Technik?

    Man unterscheidet heute noch zwischen monokristallinen, polykristallinen und Dünnschichtmodulen.
    Bei den kristallinen Modulen ist der  Stand der Technik ausgereizt und unwesentlich zu verbessern.
    Die Wirkungsgrade der Solarzellen liegen bei ca. 14 - 18 % und können nur mit hohem Aufwand
    verbessert werden, was wiederum die ohnehin hohen Kosten nochweiter in die Höhe treibt.

    Inzwischen sind zwischen mono- und popykristallinen Modulen keine Unterschiede im Ertrag mehr
    festzustellen.Monokristalline Zellen werden in einer Zellstruktur gezogen, polykristalline Module werden
    in einem Block gegossen. Bei polykristallinen Modulen stören Zellränder den Elektronenfluß, was aber
    heute durch spezielle Techniken der Oberflächenbehandlung (Diffundierung mit Wasserstoffatomen)
    kaum noch eine Rolle spielt.

    Von Dünnschichtmodulen verspricht man sich zukünftig den Durchbruch bei den Kosten.
    Es gibt viele unterschiedliche Dünnschichtmodularten. Die bekanntesten sind amorphe Siliziumzellen,
    es kommen aber Gallium-Arsenid (GaAs), Cadmium-Tellurid (CdTe) oder Kupfer-Indium-(Gallium)-Schwefel-
    Selen-Verbindungen zum Einsatz. Aktuell haben Dünnschichtmodule einen geringeren Wirkungsgrad von
    ca. 8-10%. Da es sich um junge Entwicklungen handelt, ist das Langzeitverhalten dieser Module ungewiss.
    Bei fremdfinanzierten Photovoltaikanlagen raten wir zur Vorsicht.

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    7. Wohin geht die Entwicklung?

    Der Trend geht aktuell zur Herstellung von polykristallinen Modulen in hohen Stückzahlen.
    Der Engpass bei Rohsilizium wird sich in 2010 entspannen. Der große Sprung zu
    "billigen Solarmodulen" ist in den nächsten 5 Jahren machbar. Viele Hersteller bauen
    derzeit kristalline Modulfertigungen mit über 1.000.000.000 Watt Jahresproduktion.

     

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    8. Mit welcher Lebensdauer ist zu rechnen?

    Die Lebenserwartung einer  Photovoltaikanlage ist länger als 30 Jahre.
    Die Solarzellen arbeiten unbegrenzt.
    Die Solarmodule können altern und undicht werden.
    Die Zellen sind in Kunstharz zwischen Sicherheitsglas und absolut  resistenter Folie versiegelt.
    Die Modulhersteller geben eine Leistungsgarantie auf die Module von 20 Jahren.
    Die Leistungsgarantie bürgt für eine Mindestleistung von zumindest 80 % der Mindestleistung im Datenblatt

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    9. Soll ich noch abwarten?

    Nein, die Technik ist ausgereift und unwesentlich zu verbessern.
    Die Einspeisevergütung für Solarstrom ist in 2010 mit 39,14 Cent/kWh wirtschaftlich interessant.
    Bitte sehen Sie hier unsere Rentabilitätsberechnung.

     

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    10. Ist mein Dach für Photovoltaik geeignet?

    Die Ausrichtung sollte von Süd-Ost bis Süd-West sein.
    Die Neigung zwischen 20 und 50 Grad.
    Das Dach darf nicht verschattet werden !
    Beobachten Sie bitte, ob im Frühjahr oder Herbst einen Schatten auf dem Dach liegt.
    Im Winter ist der Schatten unwesentlich, da hier nur ein Bruchteil des Jahresertrages produziert wird.
    Im restlichen Teil des Jahres sollte kein Schatten auf der geplanten Anlage liegen.

    Bei einem Flachdach spielt nur die Verschattung eine Rolle.
    Hier werden die Module auf einzelnen Alu-Blechkonsolen auf das Flachdach gestellt.
    Ausrichtung immer Süd und 20 Grad.
    Bei einer Fassade (senkrechte Montage) liegt der Ertrag ca. 25% niedriger.

     

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    11. Kann mein Dach undicht werden?

    Nein, bei einem Pfannendach werden die Pfannen nicht beschädigt.
    Die Dachhaken werden auf den Dachsparren aufgeschraubt und ragen unter den Dachpfannen hervor.
    Die Anlage kann wieder abgeschraubt werden und das Dach ist wie vorher.

    Bei einem Flachdach werden die Gestelle auf einer Gummimatte berührungslos auf das Dach gestellt.
    Unser Flachdachsystem Cirrus benötigt kaum zusätzlichen Ballast. Die Dachlast beträgt ca. 20 kg pro qm. Damit sind alle Flachdächer für Photovoltaik geeignet !

     

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    12. Kann ich die Solarstromanlage statt Ziegeln einsetzen?

    Im Prinzip ja, aber der Aufwand und die Kosten sind derzeit noch höher als die Einsparung.
    Die Einbindung in das Dach ist aufwendig. Die Übergänge zwischen den Modulen und zur Pfanne
    müssen dauerhaft sein. Die Module werden mit Alu-Leisten von oben abgedichtet, diese Leisten bilden
    einen Schmutzrand ! Zudem sollten die Module hinterlüftet sein, weil bei zunehmender Temperatur der
    Wirkungsgrad sinkt.

    Silizium-Solarmodule haben ein temperaturabhängiges Spannungsverhalten.(physikalisches Gesetz).
    Bei zunehmender Temperatur sinkt die Spannung, da Elektronen durch Wärmeenergie wandern können
    und für die Leistung der Solarzelle verloren gehen. Darum erreichen Photovoltaikanlagen im Sommer auch
    nur 80% der Nennleistung. Auch Dachpfannen mit eingebauter Solarzelle sind viel teurer (ca. 70%) und
    werden nicht hinterlüftet - was die Leistung mindert .

     

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    13. Wie arbeitet ein Wechselrichter?

    Wechselrichter arbeiten automatisch und speisen immer die maximale Leistung in das Netz ein.
    Hier wird automatisch der Punkt der maximalen Leistung ermittelt (MPP).
    Die Sinuswelle (~) = Wechselspannung (230 Volt) unseres Stromnetzes wird vom Wechselrichter mehrere
    tausend mal pro Sekunde gemessen und die Gleichspannung entsprechend in das Stromnetz eingespeist.
    Wechselrichter müssen nicht gewartet werden und arbeiten auf  Transistorbasis (IGBT).
    Die Lebenserwartung ist wie bei jedem elektronischen Gerät (z.B: Fernseher).
    Wechselrichter müssen nicht gewartet oder überprüft werden. Die Garantie ist bis zu 7 Jahre
    Defekte Geräte werden nach der Garantie im Austausch gewechselt ( Preis: 500 €).

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    14. Wie wird eine Photovoltaikanlage angeschlossen?

    Die Photovoltaikmodule werden alle in Serie an den Wechselrichter angeschlossen.
    Hier wird das Pluskabel und das Minuskabel in den Wechselrichter gesteckt.
    Der Wechselrichter ist damit betriebsbereit - mehr ist nicht notwendig.
    Es muß jetzt noch das Kabel zum Stromnetz gelegt werden.
    Hier genügt je nach Leitungslänge ein Wechselstromkabel (NYM 5 * 2,5qmm).
    Das Wechselstromkabel wird zur Verteilung gelegt und dort angeschlossen.
    Ein Lasttrenner und ein Fehlerstromschutzschalter werden in die Verteilung eingebaut.
    Damit ist die Photovoltaikanlage fertig installiert.
    Ihr Energieversorger baut Ihnen einen zweiten Zähler ein, der nur die erzeugte Arbeit (kWh) der
    Photovoltaikanlage zählt. Jetzt kann der Solarstrom fließen.

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    15. Kann ich mich selbst versorgen, wenn das "Stromnetz" ausfällt?

    Nein - die Wechselrichter schalten ab.
    Hier müsten Sie einen teuren "Netzsschalter" installieren, der sofort das Stromnetz abschaltet.
    Dann wären Sie vom Stomnetz getrennt.
    Hier müssten Sie dann einen Wechselrichter kaufen, der auf "Inselbetrieb" umschaltet.
    Dazu benötigen Sie jede Menge Autobatterien um einige Stunden "unabhängig" zu sein.
    Das ist auch nicht Sinn der Sache. Photovoltaik ist hierfür erst langfristig geeignet.
    Es geht in erster Linie darum, Photovoltaik zu verbreiten und wirtschaftlich zu machen.

     

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    16. Welche Größe sollte eine Photovoltaikanlage haben?

    Wir raten zu einer Mindestgröße von ca. 2000 Watt = 15 qm
    Das Preis/Leistungsverhältnis ist ab dieser Leistungsgröße gut.
    Eine optimal ausgerichtete 1000 Watt Photovoltaikanlage erzeugt im Jahr zwischen 950-1100 kWh.
    Ein 4 Personen Haushalt verbraucht im Jahr ca. 4500 kWh.
    Eine 4000 Watt Photovoltaikanlage erzeugt den Jahresverbrauch eines 4 Personen Haushaltes.

     

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    17. Wie viel Energie erzeugt eine Photovoltaikanlage?

    Eine 1 KW (1000 Watt)- Photovoltaikanlage erzeugt in Deutschland: 900-1100 kWh.
    Erzeugung einer 1000 Watt Photovoltaikanlage in Gütersloh in 1997 (gesamt 914 kWh)
    (Aktuelle Werte auf unserer Internetseite: Ertragszahlen)

     

    Januar

    28 kWh

    Februar

    42 kWh

    März

    63 kWh

    April

    95 kWh

    Mai

    117 kWh

    Juni

    131 kWh

    Juli

    107 kWh

    August

    118 kWh

    September

    97 kWh

    Oktober

    64 kWh

    November

    37 kWh

    Dezember

    15 kWh

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    18. Kann ich eine Photovoltaikanlage selbst montieren?

    Die Installation einer Photovoltaikanlage ist relativ einfach aber nur etwas für Fachleute.
    Das Gestell und die Module sind an einem Tag montiert.
    Die elektrische Verbindung ist mit Steckverbindern kindereinfach und sicher.
    Nur noch den Wechselrichter an die Wand schrauben und fertig.
    Der Elektriker muß noch den Anschluß zum Hausnetz herstellen.
    Ihr Energieversorger baut einen Einspeisezähler ein.
    Die Photovoltaikanlage ist betriebsbereit.

    Sie können Ihren Elektriker ansprechen ob er nicht die komplette Anlage montiert!
    Wir liefern das komplette Know -How.

     

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    19. Was kostet eine betriebsbereit montierte Photovoltaikanlage?

    Die Kosten für eine Photovoltaik Komplettsystem liegen inkl. Montage bei ca. 2800 € pro KW (1000 Watt).

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    20. Benötige ich eine Baugenehmigung?

    Nein, Photovoltaikanlagen benötigen keine Baugenehmigung, solange sie am
    Gebäude montiert sind. Bei Flächdächern ist in einigen Bundesländern eine
    Baugenehmigung erforderlich. Bitte erkundigen sie sich beim Bauamt.

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    21. Wie hoch ist der jährliche Gewinn?

    Sie erhalten mit der Einspeisevergütung für den eingespeisten Strom mehr Geld, als Sie selber für bezogenen Strom zahlen müssen. Dies ist im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) festgelegt. Je nach dem Jahr, in welchem Sie Ihre Anlage installieren, bekommen Sie eine entsprechende Vergütung, welche für 20 Jahre festgelegt ist. Die Einspeisevergütung richtet sich gemäß dem EEG nach dem Anlagentyp sowie dem Jahr der Inbetriebnahme und ist degressiv, also abnehmend, geregelt.

     

    Anlagentyp

    2009

    2010

    2011

    Freiflächenanlage

    31,94 Cent

    28,43 Cent

    21,50 Cent

    Dachanlage bis 30 kW

    43,01 Cent

    39,14 Cent

    29,26 Cent

    Dachanlage ab 30 kW

    40,91 Cent

    37,23 Cent

    27,83 Cent

    Dachanlage ab 100 kW

    39,58 Cent

    35,23 Cent

    26,34 Cent

    Dachanl. ab 1000 kW

    33,00 Cent

    29,37 Cent

    23,26 Cent


    Wichtig: Die Einspeisevergütung des Inbetriebnahmejahres bleibt für 20 Jahre gleich für Sie!

    Wie wird die Vergütung beantragt?
    Der Antrag wird bei Ihrem Energieversorger bzw. Stromlieferanten gestellt. Der Anschluss der PV-Anlage an das öffentliche Stromnetz wird dem Netzbetreiber lediglich gemeldet. Ein schriftlicher Vertrag ist nicht erforderlich. Ansprechpartner ist also Ihr Energieversorger und natürlich Ihr Fachhandwerker, der Ihnen bei den Formalitäten gerne mit Rat und Tat zur Seite steht.

    Auszahlung
    Gesetzliche Vorschriften zum Zeitpunkt der Auszahlung gibt es nicht. Jährliche Zahlungen bringen jedoch Zinsnachteile. Die Vergütung sollte also monatlich oder zumindest quartalsweise gezahlt werden.

    In 2010 werden 20 Jahre 39,14 Cent /kWh vergütet (bis 30 KW) plus Installationsjahr (21. Jahr)

    Vergütet wird die gesamte erzeugte Energie der Photovoltaikanlage

    Eine 1000 Watt PV-Anlage erzeugt: 900 kWh. (Durchschnitt in Norddeutschland) , 1000 kWh. (Durchschnitt in Süddeutschland) Bei 39,14 Cent/kWh wird somit 352 € - 391 € pro kW von Ihrem Energieversorger vergütet.

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    22. Wie hoch sind die jährlichen Kosten?

    Die Kosten einer Photovoltaikanlage bestehen aus:  
    • der Zählermiete: Ihr Energieversorger kann evtl.eine Zählermiete berechnen
    • der Versicherung: eine Allgefahren- Versicherung kostet ca. 80 € pro Jahr (5000 Watt)
    • der Wartung: eine generelle Wartung ist nicht notwendig.
      Eine Rücklage von 150€ pro Jahr sollte berücksichtigt werden.

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Trotz der Tatsache, dass das Erzeugen und Einspeisen von Sonnenstrom grundsätzlich eine Unternehmerische Tätigkeit ist, ist es nach der Gewerbeverordnung nicht zwingend erforderlich ein Gewerbe anzumelden.

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Quelle: Agentur erneuerbare Energien

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